Häufig gestellte Fragen zur Stufe I – FAQ

1. Was kostet die Stufe I (Ausbildung zum Qualitäts-Coach und Zertifizierung)?

Die Kosten für den Kurs „Ausbildung zum Qualitäts-Coach“ betragen inklusive Schulungsunterlagen und Verpflegung 295,- € zzgl. MwSt. pro Person. Die Kosten für die Prüfung und Auszeichnung (inkl. Plakette, Urkunden und Werbematerial) sind nach der Anzahl der Mitarbeiter gestaffelt. Sie liegen für Betriebe mit bis zu 9 Mitarbeitern bei 199,- € zzgl. MwSt., für Betriebe ab 10 Mitarbeitern bei 249,- € zzgl. MwSt.

2. Kann auch mehr als ein Mitarbeiter aus einem Betrieb am Kurs teilnehmen?

Das empfiehlt sich sogar! Am besten ist es, wenn nicht nur ein "Qualitätsbegeisterter" in den Betrieb zurückkehrt. Sehr gut hat sich eine Kombination "Führungsebene und Ausführungsebene" bewährt. Die Begeisterung für Qualität kann damit auf allen Ebenen vorgelebt werden.

3. Muss ich jedes Jahr auf´s Neue bezahlen?

Nein, die Zertifizierungsgebühr ist für 3 Jahre und schließt alle genannten Leistungen mit ein.

4. Was bekomme ich für die Zertifizierungsgebühr?

Sie erhalten zunächst einmal die Rechte zur Verwendung des offiziellen Qualitätssiegels „ServiceQualitéit LETZEBUERG“. Hierzu gehören natürlich auch alle Werbemittel der Zertifizierung, wie das Logo, Zertifizierungsschild, Aufkleber, ... Weiterhin profitieren Sie von einer ganzen Reihe von Wettbewerbsvorteilen durch unsere Pressearbeit, Ihre pressewirksame Auszeichnung und durch Aufnahme des Siegels in weitere Prospekte und Medien. Der eigentliche Sinn der Zertifizierung ist natürlich die Qualitätsverbesserung und der Motivationsschub in Ihrem Betrieb. Die jährliche Überprüfung der durchgeführten Maßnahmen durch die Zertifizierungsstelle unterstützt diese Entwicklung noch einmal.
Wir tun vieles, um die Qualitätsinitiative noch bekannter zu machen (Pressearbeit, Auftritte auf Messen, Werbeaktionen, …). Durch die Nennung Ihres Betriebes auf unserer Internetseite führen wir die Kunden schließlich direkt zu Ihnen.

5. Kann ich auch als Kleinbetrieb mitmachen?

Ja, die Qualitätsinitiative wurde speziell für mittelständische Betriebe entwickelt. Die Erfahrungen, z. B. in der Schweiz, zeigen, dass auch Kleinstbetriebe (nur Betreiber, keine Mitarbeiter) gute Anregungen und praxisorientierte Umsetzungsvorschläge aus der Ausbildung zum "Qualitäts-Coach" erhalten und die Zertifizierungsunterlagen ohne Probleme erarbeiten können.

6. Das Siegel ist 3 Jahre gültig – was passiert danach?

Die Betriebe können entweder eine Wiederholungszertifizierung durchführen lassen oder, wenn die Voraussetzungen vorhanden sind, an der Stufe II teilnehmen.

7. Müssen wir an der Stufe II teilnehmen?

Dies kann jeder Betrieb für sich selbst bestimmen. Die Stufe II stellt eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung des betrieblichen Qualitätsmanagements dar und ist sehr stark auf Bewertung und Verbesserung von Führungskompetenz, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit ausgerichtet. Wer für sich entscheidet, dass Stufe I für Ihn genügt, wird hierdurch nicht abgewertet. Das nach außen erkennbare Qualitätssiegel „ServiceQualitéit LETZEBUERG“ wird sich nur wenig unterscheiden. Denn "Qualität" klebt nicht durch ein Schild an der Wand, sondern wird im Betrieb gelebt.

8. Wie viel Zeit ist für die Zertifizierung meines Betriebes nötig?

Die Ausarbeitung der Unterlagen erfordert keinen sehr hohen Zeitaufwand. Das aktive Leben und stetige Drehen am Qualitätsrad schon ein bisschen mehr – aber es lohnt sich! Das Unternehmen wird stetig in Bewegung sein, damit die ServiceQualität systematisch und nachhaltig gesichert und verbessert werden kann.
Die Unterlagen für die Zertifizierung können in drei bis vier Mitarbeiterworkshops erarbeitet werden.

9. Wer testet die Betriebe?

In der ersten Stufe geht es hauptsächlich um eine Selbstdeklaration. Die Prüfstelle wird natürlich stichprobenartige Kontrollen durchführen. Die Darstellung und Vermarktung des Qualitätssiegels im Betrieb stellt eine Art positive Verpflichtung dar. Ihre Mitarbeiter werden dies so empfinden und auch entsprechend handeln – Sie werden sehen! „Qualität ist, was der Kunde denkt, was es ist“. Der Kunde und Gast ist also tagtäglich der "anonyme Tester" der über Qualität und Nichtqualität entscheidet.

10. Wie geht die Qualitätsinitiative Luxemburg weiter?

Im Jahr 2008 wurde Stufe II der „ServiceQualitéit LETZEBUERG“ eingeführt. Im Rahmen einer weiteren Schulung von 1,5 Seminartagen werden Qualitäts-Coaches zu Qualitäts-Trainern ausgebildet. Der Betrieb kann durch Ausarbeitung und Anwendung von Qualitätsbausteinen, Bewertung von Führungsqualität, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sowie Kontrolle durch eine Mystery Person die Stufe II erlangen. Im Jahr 2013 wurde die dritte und letzte Stufe des Labels eingeführt. Sie richtet sich überwiegend an Betriebe, welche bereits ein umfassendes QMS (Qualitätsmanagement-System) wie z.B. ISO oder EFQM umgesetzt haben.

11. Warum gibt es keine einheitlichen Standards für alle Betriebe?

Das Qualitätsprogramm wurde als branchenübergreifendes System zur nachhaltigen Qualitätssicherung und -verbesserung entwickelt. Die Einzigartigkeit eines jeden Betriebes soll erhalten bleiben. Jeder Betrieb soll auf Grundlage seines Leitbildes die für ihn und seine Kunden besten Standards entwickeln.

12. Kann ich als Q-Coach auch anderen Betrieben bei der Zertifizierung helfen?

Auch wir sichern Qualität. Zur Sicherung der Qualität bei der Vermittlung der Inhalte und Kernelemente der „ServiceQualitéit LETZEBUERG“ dürfen Qualitäts-Coaches nur von ausgewählten Trainern ausgebildet werden. Der Qualitäts-Coach kann in seinem eigenen Unternehmen die Mitarbeiter trainieren und ist Ansprechpartner für das Thema. Der Qualitäts-Coach kann selbstverständlich auch andere Betriebe unterstützen, er kann jedoch selbst keine Qualitäts-Coaches ausbilden. Zur Erlangung des Zertifikates muss in jedem Betrieb ein offiziell ausgebildeter Qualitäts-Coach vorhanden sein.

13. Was passiert, wenn der Qualitäts-Coach den Betrieb verlässt?

Spätestens bei der jährlichen Kontrolle des Maßnahmenplans ist die Unterschrift eines betrieblichen Qualitäts-Coaches erforderlich. Der Betrieb muss also einen anderen Mitarbeiter zum Q-Coach ausbilden lassen. Es werden regelmäßig Termine zur Ausbildung angeboten. Sollte der Betrieb trotz einer angemessenen Frist keinen Qualitäts-Coach im Betrieb haben, so muss die Zertifizierung aberkannt werden.

14. Wo und wie bekomme ich weitere Informationen?

Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie:

ETI GmbH

Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack
Am Wissenschaftspark 25+27
D-54296 Trier
Tel.:   0049.651.97866.0
Fax:   0049.651.97866.18 
E-Mail: servicequalitaet@eti-institut.de